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Der frühe Vogel und ich – Mein Fazit nach 3 Wochen um 5 Uhr aufzustehen

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Mehr Zeit, mehr Bewegung, mehr Motivation? Lies, wie eine 5-Uhr-Morgenroutine meinen Alltag verändert hat und welche Erkenntnisse ich nach drei Wochen gewonnen habe.

Warum ich um 5 Uhr aufstehe: Mehr Zeit, mehr Fitness, mehr Produktivität?

Mehr Bewegung, mehr Motivation, mehr Produktivität – das und vielleicht sogar
ein bisschen mehr hatte ich mir vom berühmten “5 AM Club”
versprochen. Ende des Jahres beim Silvesteressen als Idee entstanden und als
Vorhaben entschieden, gab es kein Zurück mehr. Also habe ich mich auf das
Abenteuer eingelassen: Bisher drei Wochen lang montags bis freitags um 5 Uhr
aufstehen. Mein Ziel? Endlich mehr Bewegung in meinen Alltag bringen und
produktiver sein. Ehrlicherweise skippe ich das Workout abends nach der Arbeit
gerne. Da war die Vorstellung damit in den Tag zu starten sehr verlockend.

Der Anfang war hart: Wie ich meine alte Morgenroutine hinter mir ließ

Der Abschied von meiner gemütlichen Morgenroutine war hart. Ich liebe es einfach, mich morgens mit einem Kaffee noch mal ins Bett zu kuscheln und den Tag entspannt zu beginnen. Zu meiner großen Überraschung fällt mir das Aufstehen um 5 Uhr aber tatsächlich viel leichter als meine üblichen 6 Uhr. Und dann sofort aufzustehen und in die Sportsachen zu schlüpfen, macht tatsächlich auch wacher als eine halbe Stunde Podcast und Kaffee im Bett. Mein kleiner Lifehack um den Wecker garantiert nicht zu verpassen? Alexa, die um 5:02 Uhr das Licht anmacht – keine Ausreden mehr! Eine große Umstellung? Auf jeden Fall – aber bisher läuft es ziemlich gut.

Mein Morgen um 5 Uhr: So sieht meine neue Routine aus

Um 5:15/5:20 Uhr bin ich mit meinem Freund im Fitnessstudio und treffe die anderen beiden. Gruppenmotivation ist echt ein Ding. Eine Stunde Sport, bei dem wir uns richtig auspowern – von Krafttraining bis Cardio ist alles dabei. Danach geht’s wieder nach Hause, und je nach Laune starte ich früher mit der Arbeit oder lege mich wahlweise noch eine halbe Stunde hin oder trinke den Kaffee im Bett. Es ist erstaunlich, wie viel Zeit man plötzlich morgens hat, wenn man um 6:30 Uhr fertig geduscht und wach ist.

Was passiert mit Energie und Produktivität, wenn man so früh aufsteht?

Tagsüber merke ich schon, dass mein Energielevel nicht immer top ist. Zwischendurch habe ich ziemliche Durchhänger und was mehr als nervig ist. Dafür habe ich abends plötzlich mehr Power und schaffe es, produktiver zu sein als sonst. Nach der Arbeit fällt es mir viel leichter noch gesund zu kochen, aufzuräumen oder noch eine Runde spazieren zu gehen. Durch meinen produktiven Start in den Tag, habe ich fast einen kleinen Boost für abends. Mein Schlafrhythmus? Da gibt es eindeutig noch Luft nach oben. Ich gehe oft zu spät ins Bett und merke, dass mein Körper mehr Schlaf bräuchte.

Die Vor- und Nachteile meines Selbsttests nach drei Wochen

Was läuft also gut bisher: mehr Zeit für mich, mehr Bewegung und mehr erledigte To-dos. Ich genieße es morgens mit Bewegung in den Tag zu starten. Aber gerade der Unterschied zwischen Montag – ich bin vom Wochenende recht ausgeruht und Donnerstag – sehr, sehr müde, hat noch viel Potenzial nach oben. Ich muss dringend früher ins Bett gehen, aber alte Gewohnheiten sind hartnäckig. Außerdem zeigt sich hier, dass mein Freund und ich sehr unterschiedlich viel Schlaf brauchen und ich mich da nicht so an ihm orientieren sollte – ist aber schwer von der gemütlichen Couch aufzustehen und alleine früher ins Bett zu gehen. 

Mein Fazit: Lohnt sich der 5 AM Club wirklich?

Nach drei Wochen kann ich sagen: Ja, es hat viele Vorteile! Ich fühle mich strukturierter, fitter und ich sehe die ersten Unterschiede in Ausdauer, Gelenkigkeit und Stärke. Aber wenn man seinen Schlaf vernachlässigt, zahlt man den Preis. Ich werde weitermachen, aber mit einem klareren Fokus auf meinen Schlaf.

Falls du es selbst ausprobieren willst, hier ein paar Tipps:

  • Langsam starten: Fang mit ein paar Tagen pro Woche an und taste dich ran.
  • Vorbereitung ist alles: Lege Sportklamotten bereit und packe alles für die Arbeit, damit du alles griffbereit hast.
  • Bleib dran: Klar, es ist nicht immer leicht, aber es lohnt sich. Und falls du mal einen schlechten Tag hast – einfach weitermachen!

Ich ziehe das Ganze erstmal weiter durch und schau, wie lange es mir guttut. Wer weiß, vielleicht werde ich ja wirklich ein fester Teil des “5 AM Clubs”. Und was ist mit dir? Würdest du es auch mal versuchen? Hast du schon mal eine Morgenroutine ausprobiert? Schreib deine Erfahrungen in die Kommentare!

Written by
Carolina Lübbert

Redakteurin

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