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Spazierengehen, du bist perfekt, so wie du bist!

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Spazierengehen ist mehr als nur Bewegung – es ist Entspannung, Klarheit und ein sanftes Reset für den Kopf. Warum du es öfter tun solltest und wie es mein Leben verändert hat.

Foto von Nigel Cohen

Es gibt Dinge, die sind einfach immer eine gute Idee. Kaffee am Morgen. Eine bewusste Pause von einem stressigen Tag einbauen. Und ein Spaziergang – egal wann, egal wo.

Spazierengehen verlangt nichts von mir. Keine Bestzeiten, keine perfekte Technik, keine Ausrüstung. Ich muss mich nicht groß vorbereiten, kaum Motivation aufbringen und kann es überall tun. Ich gehe einfach los.

Warum du mein Safe Space bist

Ich liebe anstrengende Workouts – das Gefühl, etwas geleistet zu haben, gegebenenfalls den Muskelkater am nächsten Tag. Aber Spazierengehen? Das ist mein Gegengewicht. Kein Druck, kein Ziel, nur Bewegung, die passiert. Auch wenn ich nicht immer so Lust habe loszugehen.

Wenn ich es dann aber tue, merke ich nach fünf Minuten: Ja, war genau richtig. Die frische Luft, das beruhigende Geräusch meiner Schritte, das in die Ferne gucken. Ich kann den Kopf sortieren, Gedanken fließen lassen, mal tief durchatmen. Und wenn ich zu faul bin, hilft nur eins: Verabredungen. Denn wenn ich einmal zugesagt habe, sage ich wegen einem Schweinhund nicht mehr ab – danke an alle, die mich regelmäßig aus meiner Komfortzone schubsen.

Der unterschätzte Effekt des Gehens auf den Kopf

Dass Bewegung gut für den Körper ist, wissen wir alle – aber wusstest du, dass Spazierengehen auch nachweislich das Denken verbessert? Eine Studie der Stanford University zeigt, dass kreatives Denken um bis zu 60 % gesteigert wird, wenn wir uns dabei bewegen. Egal ob wir drinnen auf einem Laufband oder draußen in der Natur spazieren – unser Gehirn arbeitet einfach besser, wenn wir in Bewegung sind. Kein Wunder also, dass viele große Denker, von Steve Jobs bis Friedrich Nietzsche, auf Spaziergänge als Kreativitäts-Booster schworen.

Warum ich dich in Krefeld noch mehr liebe

Lange bin ich ständig hin und her gezogen und deshalb gab es keine festen Spazierstrecken. Ich bin einfach irgendwo gelaufen, Hauptsache raus. Jetzt, wo ich meine Geburtsstadt für mich entdeckt habe und hier seit 3 Jahren lebe, habe ich meine Lieblingsrouten. Der Stadtwald, der Kaiserpark, kleine Wege ins Grüne. Ich kann wählen, wonach mir ist – eine ruhige Runde für mich allein oder ein Walk & Talk mit einer Freundin.

Ich liebe es, mit Podcast im Ohr durch die Gegend zu schlendern, mich in Geschichten zu verlieren oder Dinge zu lernen, während meine Beine den Rest erledigen. Und manchmal, wenn das Leben zu laut ist, gibt es keine bessere Playlist als das Rascheln der Blätter und das entfernte Vogelgezwitscher.

Du fragst nichts, aber gibst so viel

Manchmal brauche ich dich, um Energie loszuwerden. Manchmal, um einfach runterzukommen. Du bist immer da, egal ob ich zehn Minuten Zeit habe oder eine Stunde. Ob ich in Gedanken versunken bin oder mich von einer Unterhaltung treiben lasse. Du bist wie ein gutes Gespräch – nur ohne Worte. Wie eine Umarmung – nur ohne Arme.

Du bist perfekt, so wie du bist.

Written by
Carolina Lübbert

Redakteurin

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